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Hoffnungsvolle Arbeit durch den Bau von Stadien?

Werden durch die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien  Arbeitsplätze ermöglicht? Können die Hoffnungen auf Arbeitspläze (z.B. durch den  Bau von Stadien) verwirklicht werden?

 
Eine Frage, die uns in der letzten Politik-Stunde begleitete.
 
Auf den ersten Blick hört sich das doch ganz gut an: Arbeitsplätze für Menschen, die bisher arbeitslos waren, das ist doch prima!! Die Familien müssten vielleicht nicht mehr Straße leben und könnten sich versorgen, wodurch die Kinder eine bessere Chance für ihre Zukunft haben (Bildungschance?!).
Betrachtet man die Situation der freien Arbeitsplätze in Brasilien jedoch genauer, wird man schnell merken, dass es gar nicht so gut ist, wie es sich anhört. Aber woran liegt das überhaupt? Auf diese Frage gibt es viele möglich begründete Antworten. Schon das erste Problem ist, dass die Arbeit illegal, das heißt gesetzlich, bzw. rechtlich verboten ist. Warum?!- Das liegt daran, dass die Arbeit nicht den Menschenrechten, insbesondere Art. 23 und 24 entspricht. Artikel 23 besagt, dass jeder das Recht auf einen bestimmten Lohn für seine Arbeit hat, sowie außerdem das Recht auf Sicherheit hat, welches der Arbeitgeber, von dem Brasiliens Arbeiter abhängig sind, nicht gewährleistet und somit ohne Sicherheit ein höheres Risiko auf Verletzungen etc. beseht. Das sind beispielsweise Argumente, warum die Arbeit in Brasilien illegal ist. Der meiner Meinung nach wichtigere Punkt aber ist, dass Brasilien absolut gegen Artikel 24 verstößt: Die Arbeiter haben keine bestimmte Arbeitszeit, was dazu führt, dass sie pro Tag bis zu 17 Stunden arbeiten müssen. Sie haben keine Erholung, Freizeit, Urlaub o.ä., was gesetzlich auch verboten ist. Allerdings liegt dies nicht an den Arbeitern selbst, sondern an ihrem Arbeitgeber, der das so vorschreibt... Offensichtlich bekommt die brasilianische Regierung gar nichts davon mit, was in ihrem Land vorgeht.Man könnte beinahe sagen: "Die Regierung verpasst die Bedingung der Arbeit."
Insgesamt finde ich, dass die Arbeit eine ziemliche Last für die Menschen, die sie leisten ist, und dass daher etwas dagegen unternommen werden sollte.
 

22.6.14 18:47, kommentieren

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Hat die Fußball-WM positive oder negative Auswirkungen auf die Straßenkinder Brasiliens?

Hat die Fußball-WM positive oder negative Auswirkungen auf die Straßenkinder Brasiliens? Bietet die WM den Straßenkindern die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen?

Diese Frage führte uns durch die letzte Politik-Stunde.

Die meisten Kinder in Brasilien verbringen ihren Alltag auf der Straße, schlafen aber meist zu Hause, wo sie bestimmte Dinge erfüllen müssen. Wenn sie nicht zu Hause sind, streifen sie auf öffentlichen Plätzen Brasiliens herum und versuchen, an Geld zu kommen. Leider gehört zum Alltag der Straßenkinder auch Kriminalität, Vergewaltigung, sowie Drogen-/Alkoholkonsum und Handel mit Drogen. Da die Kinder wenig machen, sie gehen ja nicht in die Schule, sind manche der Straßenkinder verbaler oder psychischer Gewalt ausgesetzt. Jetzt steht die WM vor der Tür und man denkt, dass die Straßenkinder eine Möglichkeit bekommen, auf sich aufmerksam zu machen. Dies ist aber nicht der Fall. Die Kinder werden während den Fußballspielen von der Polizei in sogenannte "Auffanghäuser" entführt, damit sie von keinem der Touristen oder Fernsehreporter etc. gesehen werden. Es werden nämlich immer nur die positiven Seien Brasiliens gezeigt- bloß keine negativen Aspekte zeigen!! Trotzdem ist es eine Unverschämtheit, die Straßenkinder vor der Öffentlichkeit zu verstecken; die Straßenkinder lassen das mit sich machen. Naja, sie sind wahrscheinlich froh, für einen bestimmten Zeitraum versorgt zu werden. Durch die "Auffanghäuser" ergibt sich allerdings eine nicht unwichtige Frage: Können die "Auffanghäuser" den Kindern für ihre Zukunft helfen? -Nein, ich denke nicht, da sie ja nur während den Fußballspielen untergebracht sind, nach der WM werden sie wohl keine Unterstützung mehr bekommen und es wird alles wie vorher, was ein wirklich unschöner Zustand ist, welcher gegen das Menschenrecht Art.3, der Frei- und Sicherheit im Leben, widerspricht. Damit ihre Zukunft trotzdem ein bisschen unterstützt wird, hilft das Kinderhilfswerk mit ihrem Projekt "A chance to play" und die Organisation UNICEF. Alles in allem denke ich, dass die WM den Straßenkindern, die an Projekten teilnehmen, eine Verbesserungs-Chance ist.

 

 





 

 

 

 

16.6.14 21:04, kommentieren